"Pfadfinder in Ahaus?! Nanu, gibt es die überhaupt noch?"
Ja, es gibt uns. Wir geben aber zu: Viele sind wir nicht (mehr). Und das finden wir sehr schade.

"Was macht ihr überhaupt? Pfade finden? Muahahahahaha..."
Ja, ähm...fast. Wir machen wöchentliche Gruppenstunden mit unterschiedlichem Programm für Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 18 Jahren. Spielen, Kochen, Feiern, Zelten, Schwimmen, Klettern, Bauen, Projekte... Und das Beste daran: Kinder und Jugendliche bestimmen selbst mit, was sie tun wollen. Das ist nämlich eins der wichtigsten Prinzipien unseres Gründers Baden-Powell: Learning by doing. Probier es aus.

"Das macht ihr einfach so?"
Nein. Dafür gibt es Konzepte und Ausbildungen für alle Gruppenleiter. Meistens wissen wir ziemlich genau, was wir tun;-)

"Das ist alles?"
Natürlich nicht. Wir fahren auch ins Zeltlager. Im Sommer geht es mit Sack und Pack auf einen Zeltplatz.

"Mehr nicht?!"
Doch. Einmal im Monat gibt es eine Monatsaktion, bei der wir gemeinsam etwas unternehmen: Im März waren wir zum Beispiel in einer Trampolinhalle in Oberhausen.

"Wo trefft ihr euch denn?"
Im Winter haben wir unseren Gruppenraum im Karl-Leisner-Haus an der Schlossstraße. Im Sommer sind wir draußen: Am Schweinesee in Wüllen haben wir unseren eigenen Pfadfinderplatz mit Feuerstelle und Hütten.

"Was bedeuten eigentlich diese vielen Aufnäher, die ihr tragt? Sind das Orden?"
Nein, unsere Kluft ist wie ein Tagebuch. Nach vielen Aktionen, Lagern oder Projekten gibt es so einen Aufnäher, den sich manche auf die Kluft (das Pfadfinderhemd) nähen. Und je länger man dabei ist, umso mehr Aufnäher gibt es eben.

"Verkauft ihr Kekse?"
Nein.

"Die schönsten Pfadfinderklischees?"
1. Fähnlein Fieselschweif
2. durch den Wald robben, Würmer essen und alten Frauen über die Straße helfen, obwohl sie das gar nicht wollen
3. Kekse verkaufen

"Ich würde mir ja mal gerne angucken, was ihr so macht. Wie mache ich das?"
Meld dich einfach bei uns, zum Beispiel hier über unser Kontaktformular. Und dann komm vorbei.

 

[Foto: Markus Gehring]